Kirche verlässt ihre gewohnten Räume und wird im besten Sinn „ver-rückt“. Sie rückt dorthin, wo Menschen leben und arbeiten, wo Alltag geschieht. Kirche ist nicht an Mauern gebunden. Sie will mitten im Leben sein, dort, wo Menschen sich begegnen, füreinander da sind, lachen, trauern, hoffen und glauben. In einer Zeit, in der vieles im Wandel ist und Gemeinschaft nicht selbstverständlich scheint, ist es wichtiger denn je, dass Kirche zu den Menschen kommt und zeigt: Glaube gehört mitten ins Leben.
Nach dem Auftakt bei der Freiwilligen Feuerwehr beim Löschzug 7 in Landshut und den inzwischen traditionellen Waldgottesdiensten an Christi Himmelfahrt bei der Kapelle oberhalb von Furth führt die Reihe nun dorthin, wo man Kirche kaum erwartet: in die Verwaltung. Was früher einmal Gemeindehaus war, ist heute Bürogebäude und Sitz des Kirchengemeindeamts. Doch im großen Saal ist weiterhin Raum für Glauben, Begegnung und Gemeinschaft – denn der Name ist geblieben: Haus der Begegnung.
Am Sonntag, den 12. Juli, um 10 Uhr wird dort Gottesdienst gefeiert. Der Posaunenchor unter der Leitung von Ulf Krüger gestaltet ihn musikalisch. Im Anschluss lädt das Café Seelenanker vor Ort zum Verweilen ein, bevor das Sommerfest für Menschen und ihre Tiere „Tierisch viel Segen“ beginnt – willkommen sind auch zum Gottesdienst verträgliche und posaunenchorerprobte Tiere.
Die Reise zu ver-rückten Orten geht weiter: Der übernächste Ort wird am 11. Oktober entdeckt. Wo genau? Das bleibt eine kleine Überraschung.